Navend- Zentrum für kurdische Studien e.V.
Einladung zur Veranstaltung:
"Zwischen Tradition und Emanzipation – Chancen bei der Entwicklung neuer Lebenskonzepte kurdischer Frauen in Deutschland"
Datum: 02.12.2008
Uhrzeit: 15 - 18 Uhr
Ort: Im Alten Rathaus
Niederwall 25, 33597 Bielefeld
2. Etage, Raum "Rochdale"
Es wäre sehr schön, wenn unsererseits viel Engagemente gezeigt werden könnte!!
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Vorstand
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Die Veranstaltung wurde von Navend organisiert. In Bielefeld gibt es nach mein Wissen kein Navend sitz.
Naja zu viel Kritik bringt Unglück, hat mal jemand gesagt, der ganz alt war....
__________________________Ji Bo Kurdistan
Mal eine Frage am Rande. Die Veranstaltung wurde von Navend organisiert, oder? Von Bonn oder von Bielefeld aus?
Ich frage nur, da zur gleichen Zeit die Migrantentagung stattfand, was dort auch viele bedauerten, denn auch von uns, den Bielefelder Migrantenorganisationen, wären gern welche gekommen.
Ich weiß nicht, woran es lag, dass beide Veranstaltungen zwar im gleichen Gebäude aber zur selben Zeit liefen, aber vielleicht könnte man sich das nächste Mal besser absprechen.
Es sollte eine konstruktive Kritik sein, nicht mehr - nicht weniger.
__________________________Die Vorträge an sich, waren sehr Informativ doch "grob" Deplatziert.
Aber desto trotz danken wir den Veranstalter, immer hin taucht der Terminus Kurde bzw. Kurdinnen im Slogan auf.
Ji Bo Kurdistan
Ich weiß nicht, ob das eine Absicht von dir war heval Özkan, die Veranstaltung in amüsanter Form zu schildern, aber wenn es dem so war, dann ist es dir wirklich sehr gut gelungen.
Auch ich war ein Teil der Veranstaltung oder besser gesagt ein "Zuschauer" der nicht ganz seinen Ohren trauen wollte, was es da wirklich hört. Wir wurden Tage vorher informiert, dass es sich um "die kurdische Frau" handeln würde und nicht allgemein um die Frauen - was sehr enttäuschend war!!
Vielleicht sind wir auch nur mit falschen Erwartungen an die Sache rangegangen und somit uns nicht ganz auf das Thema konzentrieren konnten/wollten, aber da will ich mir jetzt auch kein Urteil bilden. Man kann sich nur für die Zukunft vornehmen, genauer nach der Themendarstellung zu erfragen.
Und dennoch muss ich mein Lob für die Referenten aussprechen, die soviel Zeit und Kraft in ihren Recherchen investiert haben. Ihre Aussagen, was die Frauen im Allgemeinem betroffen haben, beruhen auf Wahrheit und somit nicht zu vernachlässigen/ignorrieren.
Silav
Kurzes Resümee zu der Veranstaltung von Navend;
"Zwischen Tradition und Emanzipation – Chancen bei der Entwicklung neuer Lebenskonzepte kurdischer Frauen in Deutschland"
Lautete der Aufruf von Navend, doch man mussten bitter daran glauben das dies nicht so war, so wahr der Slogan schön Klang.
Mein anliegen ist es nicht, euch mit meinem Pessimismus zu deprimieren. Aber gründe hätten wir dafür in Übermassen.
Nun die Veranstaltung bekann, mit der Präsentierung einer Hausarbeit, einer Studentin aus der Universität Osnabrück. Das Thema klang nach einer Konnektivität zum Slogan. Doch wie schon gesagt es klang nur so, was wir da perzipierten bzw. wahrnahmen, war die bittere Realität der Deplatzierung. Die sehr geehrte Studentin berichtete uns den weg der Migrantinnen bei Ihrer Berufswelt und die Problematiken dabei. Dass dies leicht unpassend war und dass dies auch sehr leicht absehbar war, setzte als Voraussetzung kein Genie vor.
Na ja vielleicht kommt der klang ja doch noch, zumindest war dies mein(unser) Glauben daran. Doch das Glauben, Mangel an Wissen war, bewarte sich erneut.
Der zweite Vortrag lies den Glauben an die Unmöglichkeit wahr werden. Eine Dame namens Corelina publizierte uns das es keine parallel Gesellschaft im Medien Territorium gäbe. Also das sowie Migranten/Innen als auch Einheimische in einem Einklang „Surfen“.
Was dies mit der kurdischen Frau zu tun hatte, war nach meiner Wahrnehmung auch für Frau Corelina rätselhaft.
Das dann auch noch die Person gefehlt hat, die über „die kurdische Frau“ was los werden wollte, war wahrscheinlich die Ironie der Veranstaltung.
Als der Zeitmesser 18 Uhr zeigte und somit die offiziell geplante Zeit der Veranstaltung vorüber war, sollte die kurdische Schriftstellerin Nilgün Demirkaya „Basrîye“ zu Worte kommen. Was natürlich nicht mehr ging, weil die Zeit schon überschritten war.
Frau Basrîye hatte mit Wut die Veranstaltung verlassen, doch vorher proklamierte Sie uns noch eine Allegorie;
Ein Mann sucht unentwegt seinen abhandengekommenen Schlüssel, ein weiterer Herr kommt Ihm zu Hilfe. Die Suche dauert eine geraume Zeit, der zu Hilfe gekommene Herr Fragt erschöpft ob der Mann sich sicher wäre, dass er sein Schlüssel hier(am suchenden Platz) verloren hätte. Der Mann; “Nein, ich habe es da hinten im Gebüsch verloren“, der Herr darauf; „Ja warum Suchen wir es, denn nicht dort“. Der Mann ganz besonnen; „ Da ist es aber DUNKEL“.
Nun genau dies war geschehen, es wurde um den Brei geredet. Die Dunkele Realität, blieb wie immer verschollen.
__________________________Ji Bo Kurdistan
Nun ja. Schwierig zu beschreiben. Es wurde sehr viel Informiert. Leider wurde meiner Meinung nach am Thema vorbei informiert. Es ging eigentlich nur darum, wie Migranten sich an der Gesellschaft beteiligen, also integrieren, und weniger um Kurdische Frauen im speziellen. Schade eigentlich. Die Veranstaltung in Duisburg war wohl deutlich besser. Zumindest nach Ansicht derjenigen, die an beiden Veranstaltungen teilgenommen hatten.
Leider bin ich seit gestern krank. Wie war es denn?
Wir werden Zahlreich erscheinen heval Fewzi....
__________________________Ji Bo Kurdistan
wie, wir kommen aus Bonn und veranstalten ein Seminar in Bielefeld und ihr habt in Bielefeld keine Zeit!
__________________________Ji bo gelê Kurd û Kurdistan
Schade, Dienstags ist mein Stundenplan ziemlich voll.
Wäre gerne dort,... vielleicht können andere davon berichten.