
KurdSV lädt zum kurdischen Filmtag;
Schildkröten können fliegen – Kûsî jî dikarin bifrîn
Datum; 12.Dezember 2008 (Freitag)
Beginn; 18:00 Uhr (kurzer Vortrag über dem Film, dann die Filmpräsentation)
Ort: Universität Bielefeld, Hörsaal 2
Ein Film von Bahman Ghobadi.
Kurzbeschreibung:
In einem Flüchtlingslager im Nordirak kurz vor Beginn der amerikanischen Invasion gilt der Knabe mit dem Spitznamen Satellit (Soran Ebrahim) als unbestrittene technische Autorität. Und das bedeutet nicht bloß, dass er den Nachbarn aus dem Bergdorf einen Fernsehanschluss legt, sondern auch, dass er die Leitung der jugendlichen Minensammelbrigade übernimmt. Das lebensgefährliche Bergen von Personenminen und ihr anschließender Verkauf an fliegende Händler ist nämlich so ziemlich die einzige Einkommensmöglichkeit in der Gegend. Als eines Tages Hengoy (Hirsh Feyssal), der bereits beide Arme verlor, in sein Refugium eingreift, gefällt das Satellit gar nicht.
Bewegende Bilder aus einer Welt, wie man sie nicht alle Tage auf der Leinwand sieht, bietet der erste Spielfilm, der seit dem Fall des Saddam-Hussein-Regimes im Irak gedreht wurde.
Die Auszeichnungen:
Der Film gewann die Goldene Muschel auf dem 52. San Sebastián International Film Festival und den Goldenen Prometheus auf dem Tbilisi International Film Festival. Auf der Berlinale 2005 erhielt er den Friedensfilmpreis. Auf dem 40. Chicago International Film Festival wurde er mit dem Silbernen Hugo ausgezeichnet, einem speziellen Jury-Preis, und auf dem Tokyo International Film Festival 2004 mit dem Special Jury Prize.
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Ji Bo Kurdistan

Ganz deiner Ansicht heval Abdul. Es lief alles gut, doch eine bessere Bekanntmachung wäre natürlich vom nutzen. Dies sollten wir für das SommerSemester Aufbewahren.
__________________________Ji Bo Kurdistan
Ich denke, der Filmtag ist soweit gank OK gewesen. Und wenn man bedenkt, dass wir fast keine Werbung gemacht haben, waren auch Ausreichend Zuschauer da. Natürlich wäre noch Platz gewesen, für viel mehr, aber ich denke der Aufwand hat sich trotzdem gelohnt. Auch weil der Aufwand einfach nicht so groß ist.
Ich denke wir können im nächsten Semester regelmäßig solche Filmabende machen. Wenn wir genug Werbung dafür machen erreichen wir auch viele Zuschauer. Vor allem die nicht politisch oder sozial engagierten.