Auf Grund aktueller Geschenisse sollten wir unbedingt eine Pinnwand mit Infos in der Unihalle aufstellen, damit auch wir, als kurdischer Verein, zu Wort kommen.
Die Medien berichten meiner Meinung nach sehr kurdenfeindlich.
Dazu bräuchten wir allerdings noch passende Texte,
man könnte man Feleknas Uca zitieren und auch einige eigene Texte verfassen.
Viele Grüße
Eshat
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Presseerklärung
Die Versammlung kurdischer Vereine und Organisationen aus Berlin hat am 12.07.2008 auf Einladung der "Kurdischen Demokratischen Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V." folgende Entschlüsse gefasst:
__________________________1.Wir fordern die sofortige Freilassung der entführten drei deutschen Bergsteiger.
2.Wir begrüßen die Bemühungen der DTP (Partei für eine demokratische Gesellschaft) sowie der Bürgermeisterin der Kreisstadt Dogubayazit, Frau Mukaddes Kubilay, um die Freilassung der Geiseln.
3.Des Weiteren wünschen wir uns eine Intensivierung der bisherigen Bemühungen der letzten deutschen Bundesregierungen, die demokratische und gewaltfreie Lösung der kurdischen Frage in der Türkei voran zu bringen.
4.Wir erklären hiermit unsere Bereitschaft, die Gespräche über die gegenwärtige Lage und die Sorgen der kurdischen Bevölkerung in Berlin (Bildung, Sprache, Medien, usw.) jederzeit aufzunehmen bzw. fortzuführen.
Kontakt: Riza Baran (0176/23 81 84 47)
Kurdische Demokratische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.
c/o Kurdisches Zentrum e.V.
Dresdener Str. 8
10999 Berlin
Ji bo gelê Kurd û Kurdistan
Keke min Fewzi,
wenn in Deutschland Personen inhaftiert werden, weil sie Mitglieder bzw. Sympathisanten vom kurdischen Organisationen sind die der PKK nahe stehen, dann ist dies mehr als Kurdenfeindlichkeit!!!
PKK ist eine kurdische Organisation, die Ihre eigene Ideologie hat. Aber Weltweit eine Anti-Kampagne gegen diese Organisation zu führen Zeigt wie Wichtig diese Organisation für diese Mächte ist. Die USA hat übernacht eine Terrorliste aufgestellt und die PKK als Terroristen proklamiert, die Europäische Union hat dies ohne einmal die Beklagten anzuhören, was EGV widrig war, unterschrieben.
Jede Organisation hat eine eigene Ideologie, man soll die Menschen lassen welche Ideologie sie wählen.
Heval mein anliegen mit der Sache von Roj TV war, dass man eben die Anti-Kampagne ausübt wie ich oben schon geschildert habe.
Wir sollten ein Bündnis Gründen und nicht uns Splittern. Ob Talabanî , Barzanî oder Öcalan, ein Bündnis muss geschaffen werden, Brakujî muss ein ende habe auch Verbal.
Kekê min pirr hêrs ma, ez pismame te me….
__________________________Ji Bo Kurdistan
Birayê Ûzkan,
ich habe nicht ohne Grund in meinem vorherigen Beitrag auf Rolle des Interesses der Staaten hingewiesen und sie bekräftigt und hier kann ich nur wiederholen, dass dieses Prinzip auch durchgängig für die Gruppen, Parteien und für jegliche Interaktion zwischen den Menschen gilt.
dass man der Bundesrepublik vorwirft, dass sie eine feindliche Kurdenpolitik betreibt, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Man kann doch selbst bestimmen, wie die anderen uns gegenüber zu verhalten haben. Und wenn wir selbst diese Aufgabe ganz aufgeben und nicht geschickt ausnutzen können, dann sollten wir uns bitte nicht wundern, wenn alle Mächte der Welt eine „feindliche Politik“ gegen uns Kurden betreiben.
Womit erklärst du bitte, dass Kurden über eine Nacht vom unterdrücktes Volk zum Terroristen geklärt worden sind?
Übrigens, bezüglich Al Jazeera, Barzanî usw.., meiner Meinung nach, das schwächste Argument, das man je beim Vertreten einer Meinung oder Begründung eines Sachverhaltes anwenden kann, ist, wenn man solche Argumente hervorbringt, die auf Vergleiche basieren.
Silav û rêz.
__________________________Ji bo gelê Kurd û Kurdistan
@Nazim
bitte keine Propaganda, bêje; bijî Kurd û Kurdistan
@ Heval Fewzi,
natürlich bin ich für das Bündnis der Völker. Aber es ist nicht akzeptabel, dass man eine kurdische Organisation wie Mörder bzw. Terroristen publiziert. Die GfbV sollte sich für die Kurden, nicht für die Imperialistische Ideologie einsetzen. Das die Imperialistischen Staaten den Kurden nur schaden zufügen, ist mehr als Offenkundig.
__________________________Das die Bundesregierung kurdenfeindlich Politik treibt, liegt allein auf den Wunsch der Imperialisten. Dass in Frankreich ein kurdischer Sender 40 Millionen Euro Subvention bekommt, der zum Barzani-Network gehört, aber im Gegenzug dazu soll ein kurdischer Sender versagt werden, der Al-Jazira reife Einschaltquoten hat. Dies schildert die Imperialistische Politik gegen über den Kurden.
Es werden Kurden gefördert, die den Imperialismus dienen.
Ji Bo Kurdistan
wenn ich den satz lese "der PKK muss die Basis entzogen werden" dann sehe ich wieder die typische Taktik der PKK feindlichen Gruppen! Die Kurden von der PKK trennen zu wollen um sie dann für eigene zwecke zu instrumentalisieren!
Aber vergisst nicht das die PKK Guerilla momentan an der Front für die Kurden Kämpft und nicht die GFBV, es ist einfach lächerlich die GFBV die nichts tut als ein paar Texte zu veröffentlicht als großen Helden der Kurden zu sehen im gleichen zug aber die Kurdische Freiheitsbewegung als schädlich für das Kurdische Volk einzustufen!
BIJI Kurd u Kurdistan
Es lebe die Kurdische Freiheitsbewegung
birayê Ûzkan,
ich denke, du wirst mir nicht erwidern, wenn ich schreibe, dass wahrhaftige Freundschaft zwischen den Völkern es nur geben kann, wenn es einen ehrlichen Umgang miteinander gibt, keine Themen tabuisiert werden und keiner der Partner den anderen dominiert.
Aber glaubst du, dass ein Staat allein auf dieser Basis bzw. Prinzipien erfolgreich Politik betreiben kann?! Hat jeweils in der Geschichte einen solchen Staat gegeben? Ein amerikanischer Politiker, (dessen Namen mir gerade nicht einfällt) hat mal gesagt, „...es gibt keine Freundschaften zwischen Staaten, es gibt nur Interessen..“
Ich persönlich sehe ich genau so, leider etwas anderes ist bis jetzt den Menschen nicht bekannt, vielleicht liegt auch dieses Prinzip in der Natur des Menschen begründet?
Aber die Herausforderung liegt gerade da, mit welcher Fähigkeit und Genialität man den eigenen Interessen gerecht werden kann und hier gilt das Prinzip, dass man den eigenen Interessen um so besser gerecht werden kann, je genauer man die Interessen anderer versteht, um dann die Punkte gemeinsamer Interessen zu finden und somit kann man auch die Rolle der politischen Macht vermindern.
Über die Freundschaft zwischen den Völkern sagte der Bundestagspräsident Thierse:
„...Wenn das große Wort von der Freundschaft zwischen zwei Völkern erlaubt ist, dann steht es, wie ich glaube, nicht für Gefühle, sondern für ein System von ungeschriebenen Regeln....“
Übrigens es kann sein, dass die GFBV einem Staat oder einigen Parteien sehr nahesteht, aber wir als Kurden dürfen nie vergessen, was GFBV für die Kurden und Kurdistan in Europa gemacht haben und bis zur Gegenwart tun. Sie ist bis jetzt das einzige Institut, das u.a. über den Völkermord an den Kurden in der Türkei dokumentiert hat.
Völkermord an den Kurden, Eine Dokumentation der Gesellschaft für bedrohte Völker, Frankfurt 1991
Kurdistan und die Kurden Bd. 1-3, Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen 1984-86
pogrom 189, Juni/Juli 1996, mit Lageberichten zur Situation der Kurden in Syrien, Iran, Irak und Türkei
zu bestellen bei versand@gfbv.de
__________________________Ji bo gelê Kurd û Kurdistan
"Kurdenfrage in der Türkei endlich lösen
Der totalitären PKK muss Basis entzogen werden!"
So eine Organisation soll für Frieden sorgen??? Talabani und Barazani unterstützen, weil sie eben den Imperialismus dienen, aber die PKK als böse gestalten publizieren. Talabani unterzeichnet mit Erdogan(Ministerpräsident der Türkei), wie man die kurden beseitigen kann...... Diese Geo-politischen Spiele, schaden nur uns Kurden, ein zweites Israel bringt den Kurden nichts.
__________________________Ji Bo Kurdistan
GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKEr
PRESSEMITTEILUNG Göttingen/Arbil, den 11.07.2008
Demokratische kurdische Institutionen sollen sich für Freilassung der
entführten Deutschen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die demokratischen
kurdischen Institutionen des Nahen Ostens und Europas am Freitag in
dringenden Schreiben darum gebeten, sich für die sofortige Freilassung
der drei im Ararat-Gebiet entführten Deutschen einzusetzen.
Die Menschenrechtsorganisation, die sich seit 40 Jahren für die
Gleichberechtigung und Anerkennung der kurdischen Volksgruppen in der
Türkei, Syrien, Iran und dem Irak einsetzt und im irakischen Bundesstaat
Kurdistan eine nationale GfbV-Sektion mit Büro in Arbil gegründet hat,
hat sich immer wieder gegen Morde und andere Menschenrechtsverletzungen
der PKK gewandt – sei es in europäischen Exilländern, sei es in der Türkei.
Kurdenfrage in der Türkei endlich lösen
Der totalitären PKK muss Basis entzogen werden!
Die Bundesregierung, aber auch die europäischen Staaten forderte die
GfbV dazu auf, durch entschiedenes Eintreten für die Rechte der 15
Millionen Kurden der Türkei auf ihre Sprache, Kultur und Mitbestimmung
dazu beizutragen, der totalitären PKK den Boden zu entziehen. „Das
Entstehen der totalitären PKK wurde durch die Regierungen der Türkei
selbst provoziert“, erklärte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch.
„Schon in den 20-er und 30-er Jahren gab es unter Kemal Atatürk
Vertreibungen und Völkermordverbrechen an der kurdischen
Bevölkerungsgruppe. In den darauf folgenden Jahrzehnten riss die
gnadenlose Verfolgung, die permanente Unterdrückung ihrer Sprache und
Kultur nicht ab. Alle demokratischen kurdischen Initiativen wurden
verboten.“
Die GfbV fordert die Gleichberechtigung der kurdischen Sprache und
Kultur im kurdischen Südosten der Türkei, die Eröffnung von mindestens
10.000 Schulen mit Kurdisch als Unterrichtssprache, den Wiederaufbau von
3276 zerstörten kurdischen Dörfern und die Freilassung der 1719
kurdischen politischen Gefangenen, die ohne Gerichtsurteil inhaftiert
sind. Die meisten von ihnen sind seit mindestens zehn Jahren im Gefängnis.
Der Türkei empfiehlt die GfbV, dem Beispiel anderer europäischer Länder
zu folgen und den kurdischen Regionen im Rahmen einer türkischen
Föderation Selbstverwaltung zu gewähren. Vorbilder wären Schottland,
Südtirol, Katalonien, die Faröer, die Aaland-Inseln und die Gagausische
Autonome Region.
Der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch ist auch erreichbar unter Tel.
0151 153 09 888.
>>>>>>>>>>>>> Für Menschenrechte. Weltweit. <<<<<<<<<<<<<<<
__________________________Gesellschaft für bedrohte Völker / Society for Threatened Peoples
P.O. Box 20 24 - D-37010 Göttingen/Germany
Nahostreferat/ Middle East Desk
Dr. Kamal Sido - Tel: +49 (0) 551 49906-18 - Fax: +49 (0) 551 58028
E-Mail: nahost@gfbv.de - www.gfbv.de
Ji bo gelê Kurd û Kurdistan
So eine Idee finde ich gut, aber aufgrund der engpässe, damit meine ich die Klausuren, sieht es zeitlich nicht gut aus. Aber vielleicht haben andere mehr Zeit???
__________________________Ab den 18.07 stehe ich zuverfügung, davor sicht es bei mir sehr schlecht aus.
Aber so eine Aktion sollten wir auf denn fall machen.
Ji Bo Kurdistan